Diabetisches Fußsyndrom

Ein diabetisches Fußsyndrom erfordert rasches, fachgerechtes Handeln und stetige Wachsamkeit. Wir bieten Betroffenen und Angehörigen kostenlose Hilfe und fachkundige Beratung rund um moderne Wundversorgung, passende Hilfsmittel und vorbeugende Schutzmaßnahmen.

Herausforderungen und Risiken im Überblick

Das diabetische Fußsyndrom betrifft nicht nur den Körper, sondern beeinflusst den gesamten Alltag. Wir verstehen die vielschichtigen Belastungen und stehen Ihnen mit praxiserprobter Unterstützung zur Seite.

Medizinische Risiken

Neuropathie führt oft zu verminderter Schmerzwahrnehmung, schlechter Wundheilung und hoher Infektionsgefahr. Die ständige Angst vor einer Amputation stellt für Betroffene eine enorme Belastung dar.

Einschränkung im Alltag

Verlust der Mobilität, aufwendige Wundpflege, Probleme bei der Wahl passender Schuhe sowie eine erschwerte Selbstfürsorge schränken die gewohnte Lebensqualität spürbar ein.

Psychische Belastung

Die permanente Wachsamkeit, berufliche Sorgen, drohender sozialer Rückzug und die wachsende Abhängigkeit von dritten Personen wiegen oft ebenso schwer wie die körperlichen Beschwerden.

Kostenlose Hilfe und verlässliche Beratung

Niemand muss mit einem diabetischen Fußsyndrom allein bleiben. Mit langjähriger Erfahrung in der Altenpflege und Wundversorgung bietet wundpfleger-peter eine kostenfreie Fachberatung in Deutschland, abgestimmt auf Ihre ganz persönliche Situation.

Professionelle Versorgung und Prophylaxe

Eine zielgerichtete Behandlung beginnt mit der richtigen Pflege. Wir beraten Sie eingehend zu wirksamer Wundprophylaxe, schonender Hautpflege und einer professionellen Wundversorgung. Dabei arbeiten wir Hand in Hand mit Ihren behandelnden Ärzten sowie Pflegediensten, um den Heilungsverlauf nachhaltig zu sichern.

Gezielte Hilfsmittel und Entlastung

Effektive Druckentlastung ist der Schlüssel zur Wundheilung. Wir empfehlen erprobte Hilfsmittel wie spezielle Verbandsschuhe (beispielsweise von Varomed) oder Schuheinlagen mit anpassungsfähigem Ligasano PU-Schaum. Bei der Auswahl und der unkomplizierten Vermittlung über ein zuverlässiges Sanitätshaus unterstützen wir Sie Schritt für Schritt.

Ursache DFS

Es gibt zwei Hauptursachen,

1. Diabetische Neuropathie (Nervenschädigung) Aufgrund dauerhafte hohen Blutzuckers, werden die Nerven geschädigt, die folge ist das Verlieren der Gefühle von Druck, Schmerzen oder Hitze.

2. Gefäßerkrankungen dauerhaft hoher Blutzucker, Verengt oder verschließt sogar die Gefäße, aufgrund dessen erhält das Gewebe zu wenig Sauerstoff. 

Weitere Faktoren

Gestörte Hautbarriere, Schwaches Immunsystem, Äußere Einflüsse (z.B. ungeeignetes Schuhwerk oder zu enge Socken. 

Symptome DFS

Missempfindungen, Kribbeln, Brennen oder Taubheit der Beine                                                              Hornhaut, vermehrte Bildung von Hornhaut            Nachlassendes Empfinden,  Temperaturunterschiede oder Druck werden kaum noch wahrgenommen

Einteilung DFS

Nach Wagner/Armstrong

A Prä/postulce-rative Läsion Oberflächige Wunde Wunde bis zur Sehne oder Kapsel Wunde bis zum Knochen oder Gelenk Nekrose von Fußteilen Nekrose vom gesamten Fuß
B mit Infektion mit Infektion mit Infektion mit Infektion mit Infektion mit Infektion
C mit Ischämie mit Ischämie mit Ischämie mit Ischämie mit Ischämie mit Ischämie
D mit Infektion und Ischämie mit Infektion und Ischämie mit Infektion und Ischämie mit Infektion und Ischämie mit Infektion und Ischämie mit Infektion und Ischämie
A Prä/postulce-rative Läsion Oberflächige Wunde Wunde bis zur Sehne oder Kapsel Wunde bis zum Knochen oder Gelenk Nekrose von Fußteilen Nekrose vom gesamten Fuß

Behandlung und Versorgung

Wundversorgung

Auch hier wird dies jeweils angepasst an den jeweiligen Zustand der Wunde, daher kann man hier leider keine Pauschalisierte Aussage treffen. 

Begleittherapien

Angepasstes Schuhwerk, Einlagen, Zuckereinstellung, Podologie, Druckentlastung, nicht Baden, evtl. Medikamente wie Antibiotika